Offen – Zu – Erreichbar

Corona-Regeln wirken sich auf den Fachbereich Kultur und seine Einrichtungen aus

Seit voriger Woche gelten neue Corona-Regelungen, auch für die Kultureinrichtungen der Stadt Offenburg. Hier eine Übersicht über die Einrichtungen und Aktivitäten.

Die Stadtbibliothek bleibt geöffnet. Das Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung sowie das generelle Einhalten der A-H-A-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) sind beim Besuch obligatorisch. Mehr dazu auf der Homepage www.stadtbibliothek.offenburg.de. Leiterin Malena Kimmig: „Die Bibliothek ist groß genug, so dass wir einen sorglosen Besuch sicherstellen können. Wir wissen, dass das Lesen und Spielen gerade jetzt für viele Menschen an Bedeutung gewinnt und freuen uns auf alle Nutzerinnen und Nutzer.“

Auch das Stadtarchiv bleibt geöffnet. Anfragen können per Mail unter stadtarchiv@offenburg.de oder telefonisch gestellt werden.  Besuche müssen in jedem Fall vorab terminiert werden.

Das Museum im Ritterhaus und die Städtische Galerie bleiben vorerst und bis zum 30. November 2020 geschlossen. Alle Veranstaltungen und Führungen in dieser Zeit entfallen. Abteilungsleiter Wolfgang Reinbold: „Hinter den Kulissen haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei geschlossenem Haus gut zu tun. Wir arbeiten zum Beispiel an  kommenden Sonderausstellungen.

Im November gibt es keine Veranstaltungen des Kulturbüros. Programmchef Edgar Common: „Schweren Herzens verschieben wir erneut viele Veranstaltungen. Andere müssen wir ganz absagen. Der Aufwand, in der Hauptsaison einen ganzen Programm-Monat abzusetzen, ist enorm.“

Das Gedenken zur Pogromnacht am 9. November hat digital stattgefunden. (Siehe Bericht auf Seite 11.) Die Preisträgerinnen und Preisträger des KREA#-Wettbewerbs werden online geehrt. Carmen Lötsch: „Wir haben jetzt mehrere Anläufe für die Siegerehrung gemacht. Jedes Mal hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aus der Not machen wir nun eine Tugend: auf einen virtuellen Wettbewerb und eine virtuell tagende Jury folgt nun stilecht auch die virtuelle Preisverleihung.“

Hinter den Kulissen wird im Fachbereich Kultur weitergearbeitet. Kulturchefin Carmen Lötsch: „Früher oder später sind wir alle wieder da. Und dafür arbeiten wir aktuell weiter. Einige Mitarbeitende aus unserem Haus unterstützen in anderen Bereichen, zum Beispiel im Fachbereich Soziales.  Alle haben gleich mitgezogen. Das hat mich ehrlich gefreut.“

Alle Kultureinrichtungen sind weiterhin erreichbar. Aufgrund des Personaleinsatzes in anderen Fachbereichen kann es jedoch zu Verzögerungen in der Beantwortung von Fragen kommen.