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Änderung der Corona-Verordnung betrifft auch den Wochenmarkt

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Häufige Fragen

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Informationen zu COVID-19 (SARS-CoV-2)

Stand: 21.04.2020

 

Informationen über das Virus

Wie kann das neue Virus übertragen werden?

Der Coronavirus SARS-CoV-2 kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Hauptübertragungsweg ist über Tröpfchen. Die Krankheitserreger können beispielsweise durch das Husten von einem Erkrankten oder über die Hände, die dann mit den Schleimhäuten (Mund, Nase, Augen) in Kontakt kommen, übertragen werden.

Was sind die Symptome des Virus?

Die Symptome des neuartigen Virus sind grippeähnlich: Husten, Fieber, Schnupfen, Erschöpfung. Einige Betroffene berichten ebenso über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

Zurzeit geht man davon aus, dass nach der Ansteckung 1 bis 14 Tage vergehen können, bis die ersten Krankheitszeichen auftreten. Durchschnittlich beträgt die Inkubationszeit fünf bis sechs Tage.

Sich und andere schützen

Welche Hygienemaßnahmen gibt es?
  • regelmäßiges Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser bis zum Handgelenk, mit Seife)
  • richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
  • Abstand von Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber halten; Händeschütteln generell unterlassen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten (Schleimhäute in Mund und Nase sowie Augen)
  • Menschen mit Atemwegsproblemen sollten zu Hause bleiben

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Wer ist besonders betroffen?

Laut Robert-Koch-Institut haben folgende Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (ab etwa 50 – 60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)
    • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Quelle: Robert-Koch-Institut

Maßnahmen bei Infizierung

Was tun bei Verdacht auf Infizierung mit SARS-CoV-2?

Wer den Verdacht hat an dem neuen Virus erkrankt zu sein, ruft bei seiner Hausarztpraxis oder am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 an. Eine Checkliste hilft dort die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu überprüfen.

Wer entscheidet, ob ein Corona-Test durchgeführt wird?

Bei einer wahrscheinlichen Infektion wird die betroffene Person vom Hausarzt oder dem Gesundheitsamt an das Ortenau-Klinikum verwiesen. Kliniken und Hausärzte entscheiden derzeit selbst, ob getestet wird. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) werden dabei zur Orientierung herangezogen. Die Symptome Fieber, Halsschmerzen und Atembeschwerden allein reichen nicht aus, um den Test durchzuführen.

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Bei positivem Testergebnis müssen die Labore laut Regelung im Infektionsschutzgesetz das Gesundheitsamt informieren.

Die Ermittlung der Kontaktpersonen sowie eine Beratung, entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, seitens des Gesundheitsamts folgen. Gegebenenfalls erfolgt eine häusliche Isolation.
Der Ortenaukreis hat bereits umfangreiche Maßnahmen eingeleitet:  Das Klinikum, die Rettungsdienste und die Hausärzteschaft sind in der Diagnoseerhebung und den weiteren Maßnahmen eingebunden und werden fortlaufend aktuell informiert, heißt es in einem Pressetext des Landratsamtes Ortenaukreises.

Notfallvorsorge

Sollte man einen Vorrat anlegen?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt bereits seit Jahren, unabhängig vom neuartigen SARS-CoV-2, in seinem „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ einen Lebensmittelvorrat für zehn Tage.
Eine Bevorratung, die über die Empfehlungen des Ratgebers hinausgeht, ist aus fachlicher Sicht nicht notwendig.

Welche Vorräte sollte man zu Hause haben?

Der Ratgeber des BBR empfiehlt folgende Lebensmittel pro Person für den Zehn-Tages-Vorrat:

  • Getränke (20 Liter)
  • Getreide
  • Getreideprodukte
  • Brot
  • Kartoffeln
  • Nudeln
  • Reis (3,5kg)
  • Gemüse
  • Hülsenfrüchte (4 kg)
  • Obst, Nüsse (2,5kg)
  • Milch
  • Milchprodukte (2,6 kg)
  • Fisch, Fleisch, Eier bzw. Volleipulver (1,5 kg)
  • Fette, Öle (0,357 kg)
  • sonstige Lebensmittel nach Belieben

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit,  Bundesgesundheitsministerium 

Aktuelle Lage

Welche Länder sind ausgewiesene Risikogebiete?

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland aus.

Quelle:  Robert-Koch-Institut

Wie ist die Lage in Deutschland?

Auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts können regelmäßig aktualisierte Fallzahlen zum Coronavirus in allen Bundesländern aufgerufen werden.

Derzeit gibt es 173.152 bestätigte Fälle und 7.824 Todesfälle in Deutschland, Stand 15. Mai 2020, 00:00 Uhr.

In Baden-Württemberg gibt es Stand 15. Mai 2020, 00:00 Uhr, derzeit 33.851 bestätigte Fälle und 1.628 Todesfälle.

Informationen für Reisende

Geplante Reisen – was tun?

Das Auswärtige Amt hat für alle nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland eine Reisewarnung ausgesprochen.

Wer aktuell verreist sollte sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Instituts über die Entwicklung des Virus sowie über Reisehinweise in den jeweiligen Ländern informieren.

Auf der Seite des Auswärtigen Amtes heißt es: „vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.
Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Überprüfen Sie kritisch, ob Ihre geplante Reise ins Ausland derzeit wirklich notwendig ist oder nicht verschoben werden kann.“

Weitere Ansprechpartner

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Für alle anderen Fragen rund um das Coronavirus hat die Stadt Offenburg ein Lagezentrum eingerichtet. Fragen können an die E-Mail-Adresse sae.lagezentrum@feuerwehr-offenburg.de gerichtet werden. Telefonisch erreichbar ist das Lagezentrum unter 0781 82 3456, werktags von 8 Uhr bis 17 Uhr.

Bei Fragen zum Coronavirus können Sie die Nummer des Gesundheitsamts Ortenaukreis, Telefon 0781 805-9695, anrufen.

Auch das Landesgesundheitsamt Stuttgart, Telefon 0711 904 39 555, kann Fragen zum Virus beantworten. Erreichbar ist es von Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr.

Bei Fragen zu Erkrankungen und Ihr Hausarzt nicht erreichbar ist kann die Nummer der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Telefon 116 117 (ohne Vorwahl) gewählt werden. Zeiten sind von Montag bis Freitag von  8 Uhr bis 16 Uhr.


Weitere Informationen stehen auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts sowie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.