Schnelltestangebote

Eine Auflistung der Angebote für kostenlose Bürgertests in Offenburg.

Aktuelle Meldungen der Stadt

In unserem News-Bereich finden Sie tagesaktuelle Meldungen der Stadtverwaltung Offenburg.

Häufige Fragen

Bitte entlasten Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter indem Sie Ihre Fragen zuerst mit unserem FAQ abgleichen.

FAQ

Stand: 28.06.2021

Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie mit weiteren Informationen hier: www.baden-wuerttemberg.de

Das Gesundheitsamt Ortenaukreis hat am 26.06.2021 festgestellt, dass die Inzidenz im Ortenaukreis unter 10 je 100.000 Einwohner liegt. Damit gelten ab Montag, den 28. Juni 2021, die Regelungen der Inzidenzstufe 1 nach der CoronaVO im Ortenaukreis.

Den Stufenplan ab 28. Juni 2021 finden Sie auf der Internetseite des Landes. Das Land stellt außerdem FAQ für viele Lebensbereiche bereit.

Folgende weitere Verordnungen hat das Land Baden-Württemberg ergänzend erlassen:

Corona-Verordnung Absonderung
Corona-Verordnung Angebote Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit
Corona-Verordnung Bäder und Saunen
Corona-Verordnung Einreise
Corona-Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und anderen Angeboten
Corona-Verordnung Kita
Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Corona-Verordnung Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen
Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung
Corona-Verordnung religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen bei Todesfällen
Corona-Verordnung Schule
Corona-Verordnung Sport
Corona-Verordnung Studienbetrieb

Übersicht über alle Änderungen

Reiserückkehr aus Risikogebiet / Testpflicht / Quarantäne

Was gilt für Ein- und Rückreisen nach Baden-Württemberg? (Stand: 21.05.2021)

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 führt die Regelungen der ursprünglichen Coronavirus-Einreiseverordnung, der Coronavirus-Schutzverordnung und der Musterquarantäneverordnung zusammen. Damit regelt sie bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Die Verordnung beinhaltet eine generelle Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr. Diese Personen müssen grundsätzlich – unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben – vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet (einfaches Risikogebiet-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet) spezielle Nachweispflichten und eine Quarantänepflicht zu beachten. Bei Einreise aus sogenannten Virusvariantengebieten gilt – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – ein Beförderungsverbot für den Verkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus diesen Gebieten.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Wo finde ich eine Übersicht über die Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete? (Stand 21.05.2021)

Was ist ein Risikogebiet?

Ein Risikogebiet ist ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für das vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer bestimmten bedrohlichen übertragbaren Krankheit, zum Beispiel einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, festgestellt wurde. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine fortlaufend aktualisierte Liste der Risikogebiete im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete.

Was ist ein Hochinzidenzgebiet?

Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete mit besonderen Merkmalen. Dies können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, zum Beispiel in Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tagesinzidenz je 100.000 Einwohnern in Deutschland, Indiz ist regelmäßig eine 7-Tagesinzidenz von mehr als 200 oder eine – aufgrund der qualitativen Bewertung, wie zum Beispiel einer geringen Testrate bei gleichzeitig hoher Positivitätsrate – anzunehmende Inzidenz in entsprechender Höhe.

Was ist ein Virusvariantengebiet?

Virusvariantengebiete sind Risikogebiete mit besonderen Merkmalen. Dies können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die Virusvariante

  • vermutlich oder nachweislich leichter übertragen wird,
  • aufgrund einer anderen Eigenschaft die Infektionsausbreitung beschleunigt,
  • die Krankheitsschwere verstärkt
  • oder gegen die die Wirkung einer durch Impfung oder überstandene COVID-Infektion erreichte Immunität abgeschwächt ist.

Was ist ein einfaches Risikogebiet?

Für Risikogebiete, die keine Hochinzidenzgebiete oder Virusvariantengebiete sind, ist die Bezeichnung als „einfache Risikogebiete“ gebräuchlich.

Woher weiß ich, ob ich aus einem Risikogebiet (einfaches Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet) komme?

Welche Gebiete aktuell als einfaches Risikogebiet, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiet eingestuft sind, können Sie der Liste auf folgender Internetseite entnehmen: www.rki.de/risikogebiete.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Muss ich eine digitale Einreiseanmeldung vornehmen? (Stand: 21.05.2021)

Bereits vor der Einreise muss die digitale Einreiseanmeldung vorgenommen werden, wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf dem Einreiseportal https://einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Gibt es noch eine andere Möglichkeit sich anzumelden? (Stand: 21.05.2021)

Sollte die digitale Einreiseanmeldung aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder technischer Störungen nicht möglich sein, muss alternativ eine Ersatzmitteilung in Papierform (PDF-Datei – nicht barrierefrei, 227 KB) (PDF-Datei nicht barrierefrei) ausgefüllt werden.

Wenn keine Anforderung zur Abgabe der Ersatzmitteilung erfolgt (durch Ihren Beförderer oder durch die zuständige Behörde im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung), sind Sie verpflichtet, spätestens 24 Stunden nach Einreise entweder die digitale Einreiseanmeldung nachzuholen oder die ausgefüllte Ersatzmitteilung per Post an folgende Adresse zu übermitteln:

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Muss ich mich testen lassen, wenn ich aus einem Risikogebiet einreise? (Stand: 21.05.2021)

Reisende im Flugverkehr (unabhängig davon, ob sie sich vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben) sowie Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen grundsätzlich bereits bei Einreise einen negativen Testnachweis mit sich führen und im Falle der Beanspruchung eines Beförderers diesem den Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorlegen. Bei Einreisen im Flugverkehr und bei Voraufenthalten in einem Hochinzidenzgebiet ist auch die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises möglich. Eine Beförderung ohne Nachweis ist ausgeschlossen.

Bei Einreise nach Voraufenthalt in einem Risikogebiet, das nicht Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ist, müssen Sie spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Wo kann ich mich in Offenburg testen lassen? (Stand: 26.05.2021)

Sie benötigen einen Corona-Test oder medizinische Hilfe rund um eine (mögliche) Infektion mit dem Coronavirus? Überall in Baden-Württemberg sind Corona-Schwerpunktpraxen und Fieberambulanzen als kompetente Anlaufstelle für Patienten mit Infektsymptomen da. Testzentren und Abstrichstellen an zentralen Orten wie Flughäfen oder Bahnhöfen richten sich vorrangig an Menschen ohne Krankheitssymptome (z. B. Reiserückkehrer aus Risikogebieten).
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat hierzu eine Übersicht aller Teststellen bereitgestellt unter https://www.kvbawue.de/index.php?id=1102

Ebenfalls wurden in Offenburg bereits mehrere Schnelltestzentren errichtet. Eine Übersicht finden Sie unter offenburg-corona/schnelltest

Muss ich in Quarantäne, wenn ich aus einem Risikogebiet komme? (Stand: 21.05.2021)

Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause – oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort – begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Kann ich meine Quarantänedauer verkürzen? (Stand: 21.05.2021)

Nach Voraufenthalt in einem einfachen Risikogebiet kann die häusliche Quarantäne vorzeitig beendet werden, wenn ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann dann ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.

Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Ich hatte bereits eine Corona-Infektion. Unter welchen Voraussetzungen bin ich als „Genesener“ von der Quarantänepflicht ausgenommen? (Stand: 21.05.2021)

Unter den Ausnahmetatbestand fallen Personen, die über ein ärztliches Zeugnis über eine bei Einreise höchstens sechs Monate zurückliegende, durch einen PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen. Der entsprechende Nachweis kann in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorgelegt werden. Auch für diese Personen gilt die Ausnahme von der Quarantänepflicht nur, soweit sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus wie Fieber, trockener Husten oder Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen.

Dies gilt jedoch nur sofern es sich nicht um Einreisende handelt, die sich in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

 

Bin ich als geimpfte Person von der Quarantänepflicht nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet befreit? (Stand: 28.04.2021)

Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossen Impfung mittels Impfdokumentation vorweisen können, sind von der Quarantänepflicht befreit. Dies gilt allerdings nur, sofern diese nicht aus einem Virusvarianten-Gebiet einreisen.

Eine abgeschlossene Impfung ist jede mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.
Bei Impfstoffen, die mehr als eine Impfdosis benötigen, gilt die Impfung für Personen, die mit mindestens einer Impfdosis geimpft sind, als abgeschlossen, sofern diese Personen zuvor bereits selbst positiv getestet wurden und diese über einen Nachweis mittels PCR-Test bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen.

Was gilt bei der Einreise mit dem Flugzeug? (Stand: 21.05.2021)

Alle Personen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen, müssen vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen. Diese Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet spezielle Nachweispflichten zu beachten.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Welche Ausnahmen gelten für Grenzpendler aus einem Hochinzidenzgebiet? (Stand: 21.05.2021)

Das Landratsamt Ortenaukreis hat als zuständige Behörde eine Regelung von Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet in Form einer Allgemeinverfügung erlassen.

Diese bezieht sich im Hinblick auf den Umgang mit Grenzpendlern aus Hochinzidenzgebieten.

Vereinfacht gesagt müssen Grenzpendler, die in der Kalenderwoche mindestens zwei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet vornehmen, zweimal in dieser Kalenderwoche über ein negatives Testergebnis verfügen. Sollte ein Grenzpendler nur ausschließlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einreisen, müssen diese lediglich einmal in dieser Kalenderwoche über ein negatives Testergebnis verfügen.

Gleiches gilt auch für Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen.

Können diese Personen bei der Einreise keinen Nachweis über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorlegen, besteht die Verpflichtung, unverzüglich nach der Einreise eine Testung hinsichtlich Infektion mit dem Coronavirus vornehmen zu lassen.

 

Die Allgemeinverfügung finden Sie auf folgender Seite: https://www.ortenaukreis.de/index.php?object=tx,3406.5.1&ModID=255&FID=3406.11166.1

 

Darf ich meine Familie in Deutschland quarantänefrei besuchen, wenn ich in einem Risikogebiet wohne? (Stand: 21.05.2021)

Folgendes gilt nur, wenn man nicht aus einem Virusvarianten-Gebiet einreist:

Der bloße Besuch von Verwandten begründet keine Ausnahme von der Quarantänepflicht. Ausnahmen bestehen allerdings für Personen, die einreisen aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten oder Lebensgefährten oder eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden. Für Besuche von Verwandten zweiten Grades oder für längere Besuche der vorgenannten Personenkreise gilt die Ausnahme von der Quarantänepflicht nur, wenn die einreisende Person über ein negatives Testergebnis, einen Genesenennachweis oder einen Impnachweis verfügt.

 

An wen muss ich mich nach Einreise aus einem Risikogebiet wenden? (Stand: 10.11.2020)
  • Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten müssen sich nicht mehr persönlich bei der zuständigen Behörde melden.
  • Statt dessen müssen Reiserückkehrer vor der Einreise die vom Bund bereit gestellte digitale Einreiseanmeldung verwenden.
  • Offenburger Einwohnerinnen und Einwohner können sich bei Fragen an die Stadt Offenburg unter 0781/82-2492 wenden.

Bitte sehen Sie von persönlichen Vorsprachen ab oder vereinbaren Sie vorher einen Termin unter 0781/82-2492.

Was ist bei Rückreisenden, die sich beruflich veranlasst im Ausland befunden haben, zu beachten? (Stand: 21.05.2021)

Wer sich zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten hat, ist von der häuslichen Quarantäne befreit, sofern der Arbeitsaufenthalt in einem Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet höchstens 5 Tage gedauert hat und nur gegen Freitestung. Der Auslandsaufenthalt kann zwingend notwendig und unaufschiebbar veranlasst sein, wenn die Wahrnehmung des Termins unerlässlich ist und eine Absage oder Verschiebung mit ernsthaften beruflichen Folgen einhergeht. Dies liegt insbesondere dann vor, wenn Vertragsstrafen oder erhebliche finanzielle Verluste drohen. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder den Auftraggeber zu bescheinigen.

 

Müssen auch Personen in Quarantäne, deren Tätigkeit notwendig zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens, der Aufgaben des Staates, von Einrichtungen und Unternehmen der Daseinsvorsorge oder der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist? (Stand: 21.05.2021)
Nein, Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens (insbesondere Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte), der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen, der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege, der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, oder der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen unabdingbar ist, sind gegen Freitestung von der Quarantäne ausgenommen. Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen.
Müssen auch Personen in Quarantäne, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreisen? (Stand: 21.05.2021)

Die Frage stellt sich nur dann, wenn die Person aus einem Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet einreist und der Quarantänepflicht unterliegt. Solche Gebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb der Bundesrepublik, für die ein erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung der Risikogebiete nimmt das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vor. Sie wird durch das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Eine Ausnahme besteht aber unter anderem dann, wenn man zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme einreist, wenn am Ort der Unterbringung und der Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach der Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer häuslichen Quarantäne vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung darf nur zur Ausübung der Tätigkeit gestattet sein. Dies ist eine Regelung für einreisende Gruppen, die gemeinsam untergebracht sind und gemeinsam arbeiten, zum Beispiel Erntehelfer oder Arbeiter auf einer Großbaustelle. Diese Ausnahme gilt, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf. Der Arbeitgeber muss die Arbeitsaufnahme vor ihrem Beginn bei de zuständigen Behörde anzeigen und die ergriffenen Maßnahmen zur Kontaktvermeiding dokumetieren.